Geschichte Bärgbure


Fritz Steiner ist in Röthenbach aufgewachsen. Mit seinen Geschwistern hat er viel gesungen. An der Kapfwachtchilbi haben sie öfters ein Lied oder Jutz vorgetragen.

Als Fritz später in Lützelflüh als Melker arbeitete, lernte er die Gebrüder Schenk von Bütschwil kennen. Zusammen mit ihnen lebte er den Brauch des " Runde". Sie sangen und jutzten vor den Fenstern der Mädchen bis sie ihnen die Türe öffneten und ihnen einen Kaffee offerierten.

Die Kapfwachtchilbi wollte Fritz jedes Jahr besuchen. Zusammen mit den Gebrüdern Schenk und seiner Frau Ruth sangen sie nun dort im Quartett. Ueli Langenegger hörte zu und machte Fritz den Vorschlag ein Chörli zu gründen. Dies war der Beginn der Bärgbure Ranflüh.

Fritz und Ruth Steiner, Jakob und Ernst Schenk, Ueli Langenegger sowie die Geschwister von Ruth, Rösi Hofstetter und (später) Alfred Zürcher gründeten 1966 ein Chörli. Da alle als Bergbauern arbeiteten war der Name " Bärgbure" naheliegend.

Nach einigen Übungen und kleinen Auftritten wurde beschlossen eine 45er Platte aufzunehmen. Diese Aufnahme wurde ein voller Erfolg. Darauf folgten einige Auftritte in der ganzen Schweiz.

Wie in allen Vereinen gab es auch bei den Bärgbure Austritte. Neu dazu kamen Anni Wittwer, Paul Glücki, Fritz und Hansrudolf Mosimann. Mit den Jahren traten einige Nachkommen der Familien Hofstetter, Steiner und Zürcher der Jodlergruppe Bärgbure bei.

In diesen Besetzungen wurden insgesamt sechs Musikkasetten und vier Langspielplatten aufgenommen. Später wurden aus diesen Aufnahmen zwei CD's produziert.

Aktuell singen die Bärgbure nun bereits in der dritten Generation.

Ruth Steiner mit ihren Kindern Ursula, Fritz, Ulrich und Niklaus. Mit dabei sind ausserdem Marianne, die Tochter von Ulrich und ein weiterer Enkel von Ruth, Lukas Steiner.

Rösi Hofstetter singt selber nicht mehr mit. Dafür ihre Tochter Rosmarie und ihre Enkelin Anita.

In die Fussstapfen von Alfred Zürcher ist sein Sohn Peter mit seinen Kindern Monika und Beat getreten.